Was macht eine Deckenheizung so behaglich?

Strahlungswärme ist behaglich. Das ist jedem bekannt durch die Sonnenstrahlung auf der Haut. Im Raum erfüllt das die Niedertemperatur-Strahlungswärme von der Decke. Die Deckenheizung hat einen höheren Strahlungsanteil bei der Wärmeverteilung als die Fußbodenheizung und natürlich erst recht als der Heizkörper.  Je höher die Temperaturen des Heizgerätes desto unbehaglicher ist das Raumklima. Die höchsten Temperaturen haben Heizkörper oder Konvektoren, sie produzieren warme Luft, die aufsteigt (weil sie leichter ist als kalte). Die Niedertemperaturfußbodenheizung erzeugt schon deutlich weniger Konvektion. Am geringsten ist die Konvektion jedoch bei der Niedertemperatur-Deckenheizung. Die Deckentemperatur beträgt nur ca. 26°C also kaum handwarm. Die sanfte Heizfläche ist groß und frei. Die Wärmeverteilung erfolgt fast vollständig als Strahlungswärme, und das bei hoher Heizleistung. Das bietet die höchstmögliche Behaglichkeit und Wohngesundheit.

Alle Verlegevarianten:

 

Was ist eine Deckenheizung?

Die Deckenheizung ist eine Flächenheizung die in der Decke angeordnet ist. Die Kapillarrohrmatten sind dann eingebettet in dem jeweiligen Deckenaufbau. Dieser kann ganz vielfältig sein. Die meistgenutzten Verlegearten sind im Neubau die thermische Betonkernaktivierung (TAB Systeme) , in Filigrandecke oder Ortbeton. In der Gebäudesanierung sind beliebt: die Putzdecke, die  Gipskartondecke mit aufgelegter Kapillarrrohmatte oder auch die Kassettendecke.

Wie funktioniert eine Deckenheizung?

Die mit nur lauwarmem, also ca 28°C, warmem Wasser durchströmte Kapillarrohrmatte gibt ihre Wärme an das Deckenmaterial ab. Die Oberflächenteperatur der Decke beträgt dann ca. 26°C, also etwas weniger als handwarm. Darum nennt man die Deckenheizung auch Niederteperatur-Deckenheizung. Durch die große Fläche, die außerdem immer frei bleibt - im Vergleich zu Wand oder Fußboden -  ist die Gesamtleistung der Deckenheizung für den Raum besonders hoch.  Je nach Deckmaterial und Art der Einbettung der Kapillarrohrmatten werden Leistungen zwischen 50 und 80 W/m² erreicht.  Die Wärme breitet sich als Strahlungswärme aus.  Die Decke strahlt alles an, die Personen, die  Möbel, die Wände  und natürlich auch den Fußboden, sie ist damit auch eine indirekte Fußbodenheizung.

Was bringt eine Deckenheizung?

Von den drei verschiedenen Anordnungen der Flächenheizungen – Fußbodenheizung, Wandheizung und Deckenheizung hat die Deckenheizung den höchsten Strahlungsanteil und den geringsten konvektiven Anteil, was vier Vorteile hat.

Alle Vorteile im Überblick:

  • Die Deckenheizung kann auch kühlen. Jede Deckenheizung ist also ebenfalls eine Kühldecke. Die Temperatur in den Kapillarrohrmatten beträgt dann ca 16-18°C und wird geführt oberhalb des Taupunktes. Diese taupunktgeführte Reglungsfunktion übernimmt unser Geo1.
  • Die Deckenheizung  ist besonders behaglich und gesund im Vergleich zur Fußbodenheizung. Kein Staub steigt auf und die Füße werdnen nicht überwärmt. Die Holzdiele und das Parkett trocknen nicht aus. Instrumente trocknen nicht aus.
  • Die Deckenheizung kann stets nachträglich in jedes Bestandsgebäude eingebaut werden. Die Installation ist flach, leicht und einfach.
  • Die Deckenheizung ist besonders energieeffizient.

 

 

Was kostet eine Deckenheizung?

Die Deckenheizung kostet als hydraulisches System genau so viel wie die Fußbodenheizung. Ein Unterschied ergibt sich erst aus der Art der Verlegung. Also aus dem Unterschied zwischen den Kosten für einen Estrich und den Kosten für beispielsweise eine abgehängte Gipskartondecke oder für einen ganz bestimmten Deckenputz.  Da unsere GeoClimaDesign Deckenheizung aber zusätzlich eine Kühlfunktion ermöglicht, ist sie preiswerter als beispielsweise eine Fußbodenheizung plus eine Klimaanlage.

 

BLUEMATS in der Gipskartondecke

Die Verlegung des Deckenheiz- und Kühlsystems hinter der abgehängten Gipskartondecke ist die häufigste Verlegevariante. Sie ist schnell und einfach in der Montage und bietet optimalen Montageablauf in der Koordination mit anderen Gewerken. Das BLUEMAT System eignet sich auch hervorragend für besonders flache abgehängte Decken oder für den Einbau in Dachschrägen.

 

 

BLUEMATS in der Putzdecke

Die geputzte Deckenheizung und -kühlung zeichnet sich durch höchste Schnelligkeit im Regelungsverfahren der Heizung bzw. Kühlung aus. Das BLUEMAT System ist bei der Einbettung im Deckenputz besonders oberflächennah angeordnet. Welcher Putz zum einbetten in die Decke verwendet wird spielt dabei keine Rolle. Die Kapillarrohrmatten lassen sich in Lehm-, Zement-, Gips- oder auch im Akustikputz mühelos integrieren. Innerhalb weniger Minuten ist die Wärmestrahlung bzw. Kühlung aktiviert. Es ist daher die perfekte Lösung für spontane Raumnutzung - auch als Deckensegel.

 

 

Individuelles Design zum Heizen und Kühlen

Wir betten unsere Bluemats in Segel aus Metall, Gipskarton oder anderen Materialien ein. Die Heiz- und Kühldecke wird damit zum Designelement. Arbeitsplatz- und andere Insellösungen stehen dabei im Vordergrund.

 

 

BLUEMATS als Betonkernaktivierung

Die Verlegung des BLUEMAT Systems in Ortbeton oder als Filigrandecke bietet eine sehr oberflächennahe, schnelle und außerordentliche hohe Leistungsabgabe. Im Montageablauf ist eine enge Koordination der Gewerke gefragt.

 

 

BLUEMATS in der Kassettendecke

Die Metallkassettendecke bietet besonders hohe thermische Leitfähigkeit für die Bluemats verbunden mit Flinkheit bei der Übertragung der Heiz- und Kühlleistung. Gerade für den Bürobereich soll der Deckenhohlraum schnell erreichbar sein, wofür Metallkassetten ideal geeignet sind.