
Kapillarrohr-Wandheizung im Putz
Verlegung. Die behagliche Kapillarrohrwandheizung für die Verlegung im Putz ist besonders schnell zu verlegen. Je nach Wärmebedarf und Raummaßen benötigt man natürlich nicht alle Wände sondern nur ausgewählte Flächen, das sind je nach Wärmebedarf in der Regel 60 – 70% der Grundfläche. Im Vergleich zu Dickrohrmäandern spart man mit der Kapillarwandheizung viel Material für das Verputzen, denn die Röhrchenstärke beträgt nur 4,5 mm. Für Lehmputz eignet sich die Kapillarmattenheizung besonders gut, denn anders als bei herkömmliche 16 mm-Dickrohrmäandern wird der Lehm mit geringeren Temperaturen dafür aber gleichmäßiger erwärmt. Es fördert die hygroskopischen Eigenschaften des Lehmputzes, der Lehm spannt nicht und kann seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften besser entfalten. Auch für den Nagel in der Wand ist vorgesorgt. Man kann die Kapillare entweder mit einer Thermofolie orten, oder verlegt nur bis 1,50 cm Höhe. Und falls doch ein Röhrchen getroffen wird, kann es einfach verödet werden und die restlichen Röhrchen arbeiten weiter.
Vorteile der Kapillarmatte gegenüber Dickrohrmäandern im Wandputz:
Aufbauhöhe geringer – normale Putzstärke wie ohne Wandheizung;
gleichmäßige Temperaturverteilung;
schnelle Installation;
geringere Systemtemperatur für gleiche Leistung;
keine Spannung
Technische Daten
Leistung Heizen / Kühlen: ausgelegt auf Wärmebedarf / Kühlbedarf mit jeweils energieeffizientesten Vorlauftem-peraturen
Aufbauhöhe Matte: 4,5 mm
Aufbauhöhe Bauteil: innerhalb minimaler Unterkonstruktion
Materialien Wandbelag: alle handelsüblichen Putze
COP plus (Leistungszahlsteigerung Wärmepumpe/Heizen): Bitte verbesserte Leistungszahl (COP) von Ihrem Wärmepumpenhersteller auslegen lassen auf W30, W28, W26 je nach Projekt.
COP plus (Leistungszahlsteigerung Wärmepumpe/Kühlen): Gratiskühlung bei Anschluss an Brunnen oder Sonde möglich. Bei Flächenkollektor oder Luft-Wasser-Wärmepumpe W16 beim Wärmepumpenhersteller erfragen.



