
Kapillarrohr-Fußbodenheizung auf vorhandenen Böden
Verlegung. Die nachträgliche Verlegung der Kapillarrohrmatte auf vorhandene Fußböden wie Estrich, Zement, lastausgleichende Polyester-Dämmplatten oder Trockenestrich wird vor allem in der Altbaumodernisierung angewendet, aber auch im Neubau wenn eine extraflinkes Reaktionsverhalten gewünscht ist, zum Beispiel in besonders sonnendurchfluteten Räumen. Die Kapillarmatten sind mit selbstklebenden Kapillarhelfern konfektioniert und werden einfach aufgeklebt. Danach wird ein 6 – 10 mm dünne Schicht faserarmierter Vergussmasse oder Epoxydharz aufgetragen. Die Vergussmasse kann bereits nach 48 Sunden mit Fliesen, Parkett oder anderen Materialien belegt werden.
Vorteile der Kapillarrohrfußbodenheizung auf vorhandener Lastverteilschicht gegenüber Dickrohrmäander Systemen:
Aufbauhöhe nur 6 – 10 mm;
ideal geeignet für den nachträglichen Einbau,
Altbau und Neubau;
geringes Gewicht;
geringere Systemtemperatur für gleiche Leistung;
gleichmäßige Temperaturverteilung;
Parkettbodenheizung;
Allergikerheizung;
schnelle Installation,
schnell Trocknung Vergussmasse (48 Stunden)
Technische Daten
Leistung Heizen / Kühlen:
ausgelegt auf Wärmebedarf / Kühlbedarf mit jeweils energieeffizientesten Vorlauftemperaturen
Aufbauhöhe Matte: 4,5 mm
Aufbauhöhe Bauteil: 6 - 10 mm (je nach Vergussmasse und Überdeckung)
Materialien Bodenbelag: alle Fußbodenheizungsgeeigneten Materialien, sowie auch fußbodenheizungsempfindliche Holze
COP plus (Leistungszahlsteigerung Wärmepumpe/Heizen): Bitte verbesserte Leistungszahl (COP) von Ihrem Wärmepumpenhersteller auslegen lassen auf W30, W28, W26 je nach Projekt.
COP plus (Leistungszahlsteigerung Wärmepumpe/Kühlen): Gratiskühlung bei Anschluss an Brunnen oder Sonde möglich. Bei Flächenkollektor oder Luft-Wasser-Wärme-pumpe W16 beim Wärmepumpenhersteller erfragen.


